
Eilmeldung: Bayer Leverkusen im Vorteil, da Bayern München Berufung verliert und 15-Punkte-Abzug oder 100-Millionen-Dollar-Strafe droht
In einer dramatischen Wendung im deutschen Fußball hat der FC Bayern München eine entscheidende Berufung vor dem Disziplinarausschuss der Bundesliga verloren und steht nun vor einem harten Ultimatum: entweder einen Abzug von 15 Punkten in der laufenden Saison 2024-25 hinnehmen oder eine gewaltige Strafe von 100 Millionen Dollar zahlen. Die Entscheidung, die am 24. Februar 2025 verkündet wurde, könnte das Rennen um die Bundesliga-Meisterschaft neu gestalten und gibt dem amtierenden Meister Bayer Leverkusen einen deutlichen Vorteil.
Der Fall beruht auf mutmaßlichen finanziellen Unregelmäßigkeiten, wobei Bayern beschuldigt wird, durch undeklarierte Zahlungen an Dritte an Agenten über mehrere Transferfenster hinweg gegen die Ligaregeln verstoßen zu haben. Nach monatelanger Untersuchung wies der Ausschuss Bayerns Verteidigung zurück, diese Transaktionen seien transparent gewesen, und verhängte eine harte Strafe, um ein Exempel zu statuieren. Bayern, der mit 55 Punkten nach 19 Spieltagen die Bundesliga anführt, würde mit dem Punkteabzug auf 40 Punkte abrutschen – gleichauf mit Leverkusen, die nach einem 2:0-Sieg gegen Holstein Kiel am Samstag fünf Punkte Rückstand haben.
Dieser Entwicklungsschub ist eine Rettungsleine für Leverkusen unter der Leitung von Xabi Alonso, die seit ihrem Titelgewinn in der letzten Saison Bayerns größte Rivalen sind. Mit 50 Punkten und einem Spiel weniger könnten sie Bayerns Missgeschick nutzen, um die Tabellenspitze zurückzuerobern, insbesondere mit dem anstehenden Achtelfinal-Duell in der Champions League gegen Bayern im März. Ein Punkteabzug würde nicht nur Bayerns nationale Kampagne durcheinanderbringen, sondern auch ihre Moral vor diesem entscheidenden europäischen Aufeinandertreffen beeinträchtigen.
Bayerns Vorstand ist Berichten zufolge empört, wobei Vorstandschef Jan-Christian Dreesen das Urteil als „ungerecht“ bezeichnete und ankündigte, beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und, falls nötig, beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung einzulegen. Eine Klärung könnte jedoch Wochen dauern, was Bayern in Unsicherheit zurücklässt, während die Saison voranschreitet. Die Wahl der Strafe würde ihre Führung bewahren, jedoch die Finanzen belasten und möglicherweise Sommertransferpläne einschränken – Gerüchte über ein Interesse an Leverkusens Florian Wirtz könnten auf Eis gelegt werden.
Überraschend ist der Zeitpunkt: Bayerns kürzliches 4:0 gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag zeigte ihre Dominanz, doch dieser Rückschlag außerhalb des Platzes untergräbt diesen Schwung. Leverkusen-Fans jubeln und überschwemmen X mit Feiern, während Bayern-Anhänger eine vermeintliche Verschwörung beklagen. Die Bundesliga, bereits in dieser Saison hart umkämpft, steht nun vor einer beispiellosen Wendung, wobei Leverkusen bereit ist, das Rennen um den Titel, das plötzlich weit offen liegt, zu übernehmen.