
Eilmeldung: Hertha-BSC-Stadion Olympiastadion Berlin in Flammen
Am 1. April 2025 brach um 0:06 Uhr WAT ein verheerendes Feuer im Berliner Olympiastadion, der historischen Spielstätte von Hertha BSC, aus und versetzte die deutsche Fußballgemeinschaft in Schock. Das ikonische Stadion im Olympiapark Berlin, das seit seinem Bau für die Olympischen Spiele 1936 ein Symbol der Sportgeschichte ist und 74.475 Zuschauer fasst, stand in Flammen. Das Feuer, das Berichten zufolge im östlichen Tribünenbereich – wo sich der Hertha-BSC-Fanshop befindet – begann, breitete sich rasch aus, begünstigt durch ältere Bauelemente des Stadions, trotz der Renovierung im Jahr 2004.
Augenzeugen berichteten, dass die Flammen kurz nach 23:00 Uhr ausbrachen, mit dickem, schwarzem Rauch, der hoch über die Stadt aufstieg und noch aus großer Entfernung zu sehen war. Rettungskräfte, darunter Dutzende Feuerwehrleute, rückten an und kämpften unter schwierigen Bedingungen gegen das Inferno. Aufnahmen in den sozialen Medien zeigten das Ausmaß der Katastrophe: Die östliche Tribüne stand in Flammen, Teile der modernen Dachkonstruktion stürzten ein. Die Ursache des Brandes ist noch unklar, allerdings gibt es erste Spekulationen über einen elektrischen Defekt in der alternden Infrastruktur – ein Problem, das bereits in früheren Diskussionen über die Zukunft des Stadions angesprochen worden war.
Hertha BSC, derzeit in der 2. Bundesliga aktiv und nach der Entlassung von Trainer Cristian Fiél im Februar 2025 nur auf dem 14. Tabellenplatz, steht vor einer ungewissen Zukunft. Das Olympiastadion, das 2024 das Finale der Europameisterschaft ausrichtete, ist seit 1963 die Heimat des Vereins, allerdings gibt es seit Langem Pläne für einen Neubau eines 50.000 Zuschauer fassenden Stadions auf der Jesse-Owens-Allee, über das im Frühjahr 2025 eine Entscheidung erwartet wurde. Diese Katastrophe könnte die Pläne beschleunigen, doch zunächst steht der Verein ohne Spielstätte da – auch das anstehende Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ist betroffen.
Bislang wurden keine Opfer gemeldet, doch der Schaden am Olympiastadion – einem Ort mit großer Geschichte, von den Olympischen Spielen 1936 bis zu Usain Bolts Weltrekord 2009 – scheint immens. Hertha BSC veröffentlichte eine Stellungnahme, in der der Verein seine Bestürzung ausdrückte und den Rettungskräften dankte, während er gleichzeitig die Fans bat, das Gebiet zu meiden. Die Fußballwelt blickt nun auf Berlin, das mit dem Verlust eines Wahrzeichens konfrontiert ist. Die Katastrophe wirft auch Fragen zum Erhalt historischer Sportstätten und zur Sicherheit alternder Stadien in ganz Europa auf.